„Ich bin erstmal ein bisschen sprachlos. Es war echt cool. Mich freut es riesig, dass ich es so rübergebracht habe“, sagte die aus Oberstdorferin nach ihrem Erfolg am Samstag. Einen Tag später auf der Großschanze düpierte sie dann die versammelte Konkurrenz: Mit Sprüngen auf 138,5 Meter und 139,5 Meter legte Althaus über 20 Punkte zwischen sich und der Norwegerin Maren Lundby, die Zweite wurde.
Vor dem Weltcup-Auftakt hatte Bundestrainer Andreas Bauer zwischen Althaus und Olympiasiegerin Carina Vogt ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Das entfiel auf der Olympia-Schanze von 1994, weil Althaus der Konkurrenz davonsprang. „Ich bin richtig stolz auf die Katharina“, sagte Bauer. An ihren Sprüngen gebe es „gerade sehr wenig auszusetzen“. Trotz verkürzten Anlaufs und schlechterer Windbedingungen sprang die 21-Jährige am Sonntag zweimal Bestweite - und setzte damit gut zwei Monate vor Olympia ein deutliches Ausrufezeichen.
Neben Althaus erfüllten auch Weltmeisterin Vogt und Svenja Würth bereits die Norm für Pyeongchang. Beide sprangen in allen drei Wettkämpfen unter die besten Zehn, Vogt wurde zum Auftakt am Freitag sogar Dritte. Gestoppt ist derweil der Siegeszug der Japanerin Sara Takanashi. Sie blieb in Lillehammer mit zwei vierten Rängen und einem dritten Platz hinter ihren Erwartungen zurück.