Bei einer Probeabstimmung am Donnerstag hatte es 22 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gegeben. Zudem gaben 17 der 311 Unionsparlamentarier am Freitag ihre Stimme nicht ab.
Unter den 29 Abgeordneten, die mit Nein stimmten, waren viele Vertreter des Wirtschafts- und des konservativen Flügels. 19 gehören der CDU an, 10 der CSU. Noch Mitte der Woche hatten nur 5 Christsoziale angekündigt, eine Verlängerung nicht mitzutragen.
Die SPD votierte wie angekündigt einstimmig für die Verlängerung der Hilfen. Von den insgesamt 193 SPD-Abgeordneten gaben 15 ihre Stimme nicht ab. Bei der Linken gab es 10 Enthaltungen und 3 Nein-Stimmen. Zehn der insgesamt 64 Linken-Abgeordnete gaben ihre Stimmkarte nicht ab. Die Grünen votierten einstimmig dafür - bei ihnen gaben lediglich 3 der insgesamt 63 Abgeordneten ihre Stimmkarte nicht ab.
Bei der Auszählung gab es eine Panne: Die im Plenum von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth mitgeteilte Zahl von 542 Ja-Stimmen bei insgesamt 587 abgegebenen Stimmkarten musste korrigiert werden. Nach dem endgültigen Ergebnis des Bundestages gab es eine Ja-Stimme und eine abgegebene Stimme weniger.