Dort habe es diverse Ausbrüche gegeben, mehrere Millionen Vögel seien sicherheitshalber getötet worden. Im Zuge der Ausbrüche seien infizierte Wildenten entdeckt worden, die aber weniger stark erkranken. Das Virus tauchte auch in China und Japan auf.
Seit November 2014 wurden solche H5N8-Viren in mehreren Geflügelbetrieben in Deutschland und anderen europäischen Ländern entdeckt. Infektionen von Menschen mit den Viren sind laut FLI bislang weltweit nicht nachgewiesen worden. Eine Ansteckung über infizierte Lebensmittel ist nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. H5N8-Viren waren schon früher entdeckt worden, etwa 1983 in Irland.