„Sie hat Ausstrahlung weit über die Partei hinaus. Ich halte sie für besonders geeignet als Vorsitzende“, sagte Ernst der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Er sei dafür, „dass wir die Idee einer weiblichen Doppelspitze zur Grundlage der Suche nach einer integrativen Lösung machen“. Ernst hatte zunächst die Kandidatur Lafontaines unterstützt.
Die stellvertretende Parteivorsitzende Wagenknecht scheint eine Kandidatur für die Parteispitze nicht mehr auszuschließen: „Ich hoffe, dass diese Variante nicht notwendig sein wird, und wir trotzdem eine gute Lösung finden“, erklärte sie auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa.