Der Parteitag hatte zuvor entschieden, nicht - wie ursprünglich geplant - über die Fraktionszugehörigkeit von Pretzell abzustimmen. Pretzell sagte, die AfD solle eine „Klammer setzen“, um langfristig eine Vereinigung aller EU-kritischen Parteien herbeizuführen.
Die konservative EKR-Fraktion hatte Pretzell und der zweiten AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch wegen verschiedener Äußerungen und aufgrund von Kontakten zu rechtsnationalen Parteien den Austritt nahegelegt. Von Storch wechselte daraufhin in die von der rechtspopulistischen britischen UKIP-Partei dominierte EFDD. Pretzell blieb und wurde schließlich von der EKR-Fraktion ausgeschlossen.