Die RAF löste sich 1998 auf, viele ihrer Verbrechen wurden nie aufgeklärt. Vorläufer der RAF war die nach dem Kaufhaus-Brandstifter Andreas Baader und der Journalistin Ulrike Meinhof benannte Baader-Meinhof-Gruppe.
Zu den Opfern der Linksterroristen gehörten unter anderen Arbeitgeber-Präsident Hanns Martin Schleyer (1977), MTU-Vorstandschef Ernst Zimmermann, (1985), Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts (1986), der Diplomat Gerold von Braunmühl (1986), Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen (1989) und Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder (1991).
Während weltweit nach RAF-Terroristen gefahndet wurde, ermöglichte die Stasi zehn von ihnen ein bürgerliches Leben mit falschen Identitäten in der DDR. Zu den erst nach der Wende Enttarnten gehörten Susanne Albrecht, Silke Maier-Witt und Inge Viett.