Die Hauptstadt Quito liegt fast 3000 Meter hoch im Landesinneren. Mehr als 5000 Meter hohe Andengipfel und Vulkane prägen das Land.
Ecuadors Staatschef ist seit 2007 der linksgerichtete Wirtschaftsexperte Rafael Correa. Er hat das Land politisch stabilisiert und mit seiner „Bürgerrevolution“ die Armut bekämpft. Ein Großteil der Staatseinnahmen machen die Erdölexporte aus. Damit weitete die Regierung Investitionen in Erziehung, Gesundheit und Infrastruktur aus. Nach seiner Wiederwahl im Februar 2013 kündigte Correa eine Agrarreform an, die den ärmeren Schichten, größtenteils indianischen Ursprungs, Zugang zu Land verschaffen soll.
Enge Verbündete Correas sind der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro und sein bolivianischer Amtskollege Evo Morales. Mit ihnen teilt er das Ziel eines „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Gemeinsam ist ihnen auch das Feindbild USA. Die Wirtschaftsbeziehungen Ecuadors zu den USA sind aber gut. Offizielle Landeswährung ist der US-Dollar.