Weitere Briefe sollen rechtmäßig vom Zoll geöffnet, kontrolliert und dann entsprechend gekennzeichnet worden sein. Dabei soll ein USB-Stick einbehalten worden sein. Einen ersten Untersuchungsbericht zu der Feldpostaffäre will die Bundeswehr an diesem Montag vorlegen.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Steffen Moritz, hatte am Freitag von etwa 20 geöffneten Briefen und 15 betroffenen Soldaten gesprochen. Nur etwa zwei Drittel davon wurden nach dem derzeitigen Untersuchungsstand unrechtmäßig geöffnet. Ob die Verantwortung dafür innerhalb der Bundeswehr liegt, war am Sonntag noch nicht klar. Die Briefe wurden von dem Vorposten in das Bundeswehr-Hauptquartier in Masar-i-Scharif von einem afghanischen Unternehmen transportiert. Der Transport erfolgt in der Regel in versiegelten Containern.