„Die Anruf-Affäre muss jetzt auch in den zuständigen Gremien des ZDF besprochen werden. Allerdings ohne Horst Seehofer und Alexander Dobrindt“, teilte SPD-Landeschef Florian Pronold am Freitag in München mit.
Seehofer sei befangen, weil er das ZDF bezichtigt habe, den Anruf seines inzwischen zurückgetretenen Sprechers Hans Michael Strepp falsch wiedergegeben zu haben. Der Ministerpräsident müsse deshalb sein Verwaltungsratsamt ruhen lassen. „Und Dobrindt ist als Mitglied des ZDF-Fernsehrates untragbar geworden, weil er in der Affäre vertuscht statt aufgeklärt hat.“ Dobrindt müsse als Mitglied des ZDF-Fernsehrats zurücktreten.