Auf die Frage, ob etwas gegen eine Übernahme durch die deutsche Fluggesellschaft spreche, sagte er: „Es gibt keine Einwände (dagegen), aber die Entscheidung liegt bei den Anteilseignern.“
Eine Verstaatlichung der ehemaligen Staatslinie schloss der Minister aus. „Mancher glaubt, es wird die x-te Rettung durch den Staat geben. Dann sage ich klar: Es wird keine geben.“
Alitalia ist seit Jahren in Schwierigkeiten und steht erneut kurz vor der Pleite. Diese Woche hatten die Mitarbeiter einen Sanierungsplan, der drastische Sparmaßnahmen beinhaltet, in einem Referendum abgelehnt. Es wird erwartet, dass nun ein Insolvenzverwalter bestellt wird. Das Unternehmen hat weltweit rund 12 500 Mitarbeiter.
Mit Abstand größter Aktionär bei Alitalia ist die arabische Airline Etihad. Lufthansa wollte sich zu den seit Tagen zirkulierenden Spekulationen über eine mögliche Übernahme nicht äußern.