Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte denReferenzkurs auf 1,3337 (Dienstag: 1,3181) Dollar festgesetzt. Der Dollarkostete damit 0,7498 (0,7587) Euro.
"Die Reaktionen auf die Herabstufung der Bonität Italiens waren bereits imfrühen Handel abgearbeitet", sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der LandesbankHessen-Thüringen (Helaba). Im Laufe des Nachmittags hätten überraschend positiveDaten vom US-Arbeitsmarkt und eine unerwartet schwache Eintrübung der Stimmungamerikanischer Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen dieRisikobereitschaft der Anleger erhöht und dem Euro Auftrieb verliehen.
Zusätzlich nannte der Helaba-Experte die Aussagen des Europa-Direktors desInternationalen Währungsfonds (IWF), Antonio Borges, als wichtige Unterstützungfür die Gemeinschaftswährung. Borges hatte in Aussicht gestellt, dass der IWFder EZB und dem Euro-Rettungsfonds EFSF Schützenhilfe beim Aufkauf von Anleihenaus Euro-Krisenländern geben könnte und so für Entspannung an den Finanzmärktengesorgt.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einenEuro auf 0,86300 (0,85650) britische Pfund , 102,25 (101,08)japanische Yen und 1,2265 (1,2169) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit1.617,00 (1.638,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.070,00(40.040,00) Euro.