Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 803 Millionen Pfund (962 Mio Euro) zu. Insgesamt zählte Eurostar im vergangenen Jahr 9,7 Millionen Passagiere - das waren zwei Prozent mehr als im Jahr 2010. Vor allem die Zahl der Touristen stieg, während weniger Geschäftsreisende den Hochgeschwindigkeitszug nahmen.
Eurostar wurde als Gemeinschaftsprojekt der Bahngesellschaften SNCF (Frankreich) und SNCB (Belgien) sowie der inzwischen privatisierten British Rail (Großbritannien) gegründet. Die staatliche SNCF ist mit einem Anteil von 55 Prozent größter Anteilseigner. Im September 2010 wurde Eurostar aus der Partnerschaft der drei Bahnlinien zu einem einzigen Wirtschaftsunternehmen verschmolzen.
Bislang ist Eurostar das einzige Unternehmen, das mit Personenzügen durch den Kanaltunnel rollt. Künftig will auch die Deutsche Bahn von Frankfurt über Köln, Brüssel und Lille nach London fahren.