Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Demnach sollen Vorstand und rund 500 Mitarbeiter den Standort wechseln. Durch die Zusammenlegung sollen pro Jahr Betriebskosten im niedrigen einstelligen Millionen-Bereich eingespart werden.
Vorstandschef Gerold Linzbach kündigte zudem an, in der nächsten Stufe des Konzernumbaus stünden Akquisitionen in Wachstumssegmenten, der Abbau margenschwacher Geschäfte sowie „Strukturkostensenkungen“ auf der Agenda. Damit solle die Profitabilität gesteigert werden.
Dank eines strikten Sparkurses hatte sich Heidelberger Druck im Geschäftsjahr 2013/2014 (31. März) in die schwarzen Zahlen gearbeitet. Unterm Strich standen vier Millionen Euro Gewinn, nach einem Minus von 117 Millionen Euro im Vorjahr.