Rückgänge habe es beim Schienenverkehr vor allem beim Marktführer Deutsche Bahn gegeben, teilte das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) am Montag in seinem Jahresbericht 2014 mit. Hintergrund seien unter anderem die aus Sicht von Marktteilnehmern „imageschädigende Streikmaßnahmen“ gewesen, hieß es in der Mitteilung.
Insgesamt erhöhte sich die Menge der mit Lkw, Zügen und Schiffen transportierten Güter um 2,5 Prozent auf 3,61 Milliarden Tonnen. Die sogenannte Verkehrsleistung der inländischen Unternehmen stieg um 0,5 Prozent auf 455,9 Tonnenkilometer (tkm) weiter an. Hinzu kamen 183,3 Milliarden tkm von ausländischen Transporteuren. Vor allem Speditionen aus Polen und Rumänien hätten dabei besonders deutlich zugelegt.