„Wir sehen die Zahl der Mitarbeiter in unserer Branche stark schrumpfen“, sagte UBS-Chef Sergio Ermotti nach Angaben der Zeitschrift „Bloomberg Markets“ am Dienstag in einem Interview.
Die verbleibenden Jobs seien aber interessanter als die, die künftig automatisch erledigt würden. Menschlicher Input bleibe für die Dienstleistungen einer Bank entscheidend. Ein Mitarbeiter könne künftig 100 statt 50 Kunden betreuen, und das auf anspruchsvollere Weise als heute. Es gebe sicher keinen „Big Bang“, die Entwicklung laufe graduell.
Die UBS ist einer der größten Vermögensverwalter der Welt. Sie beschäftigt inklusive Beratern und Zulieferern nach Angaben von Ermotti weltweit fast 95 000 Mitarbeiter. dpa