„Die Weltwirtschaft scheint auf einen moderaten Erholungskurs einzuschwenken“, teilte das Ifo-Institut am Donnerstag in München mit. Allerdings blieben die Beurteilungen der befragten Experten zur aktuellen Wirtschaftslage unverändert ungünstig. Jedoch: „Die Konjunkturerwartungen hellten sich etwas auf.“
Der Index stieg dadurch im vierten Quartal um 4,5 Indexpunkte auf 90,5. Trotz der Verbesserung lag dieser Wert rund sechs Punkte unter seinem langfristigen Durchschnitt. Bei der im Oktober abgeschlossenen Umfrage hatten die 1071 Befragten aus 113 Ländern den nun gewählten US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump als großes Risiko für die Weltwirtschaft gesehen, während die unterlegene Hillary Clinton leicht positiv eingeschätzt wurde.
Das Ifo-Wirtschaftsklima verbesserte sich in allen Regionen mit Ausnahme von Mittel- und Osteuropa und Lateinamerika. In Europa und Nordamerika liegt der Klimawert rund fünf Indexpunkte über dem langfristigen Mittelwert. Das Ifo-Institut befragt seit 1981 Experten aus aller Welt zur Konjunkturentwicklung in ihrem jeweiligen Beobachtungsgebiet.