„Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen und nicht nur immer von anderen etwas fordern“, sagte der 50-Jährige am Montag in Mannheim.
Natürlich müsse die Politik mehr tun für ein besseres Miteinander von Auto, Fahrrad und Fußgänger. „Aber man sollte an das eigene Benehmen denken und respektvoll miteinander umgehen. Als Radfahrer ärgere ich mich manchmal über brutale Autofahrer und als Autofahrer wiederum über rücksichtslose Radfahrer“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Das Bundesverkehrsministerium und die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) hatten Krumbiegel zum Preisträger ernannt. Grund sei großes Engagement für das Zweirad, hieß es. Seine Liebe zum Zweirad hatte der Musiker schon 1991 in „Mein Fahrrad“ besungen.
„Es gibt sicher viele, die mehr fahren. Aber ich bin ein aktiver Radler und kein Schönwetterfahrer“, sagte Krumbiegel. Er sitze viel, da sei Radfahren ein herrlicher Ausgleich. „Außerdem habe ich aufgehört zu rauchen und muss mich mehr bewegen. Wobei.. ich bin ein E-Bike-Fan, das muss ich ehrlich sagen“, räumte der Sänger ein.