Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer die Anzeige der Erweiterung aber einschalten, rät das österreichische Computersicherheits-Ereignis- und Reaktionsteam Cert.at. Folgende Dateitypen können gefährlich sein und würden selten für legitime Zwecke in E-Mails verwendet: .exe, .cab, .bat, .cmd, .js, .vbs, .wsf, .msi, .scr oder auch .chm. In vielen Fällen seien diese Dateien auch noch in ein Containerformat wie etwa .zip oder .rar gepackt. Aber auch in Office-Dateien können Viren in Gestalt sogenannter Makros lauern. Deshalb empfehlen die Experten, das automatische Ausführen von Makros in den Programmen der Office-Suite zu deaktivieren.
Um die Erweiterungen unter Windows 10 zu aktivieren, öffnet man den Datei-Explorer (Windows- plus E-Taste), klickt auf „Ansicht“, auf „Ein-/ ausblenden“ und setzt dann ein Häkchen bei „Dateinamenerweiterungen“.