„In den letzten Jahren ist in den kleinen und mittleren Städten in Deutschland die Besucherzahl um rund 20 Prozent zurückgegangen, bis zu 25 Prozent der Läden steht dort teilweise leer“. Diesen Einbruch könne derzeit nicht durch das überproportionale Wachstum im Online-Handel ausgeglichen werden, betonte Heinemann. „Wenn der stationäre Handel nicht wach wird, wird er sich mittelfristig nicht halten können.“
Durch neue technologische Entwicklungen und vor allem das Smartphone werde sich das Einkaufen künftig für den Kunden noch weiter flexibilisieren, sagte Martin Barthel von eBay Deutschland. Der stationäre Handel sei aber nicht tot, er müsse sich allerdings darauf einstellen, künftig viel mehr auf verschiedene Verkaufskanäle über das Internet und Smartphone zu setzen.
Einen der großen Trends sehen die Experten in der Rolle, die das Smartphone beim Einkaufen künftig spielt. Laut einer repräsentativen Studie der Online-Handelsplattform eBay legt die große Mehrheit der Verbraucher (60 Prozent) Wert darauf, sich beim Einkaufen gezielt auch mobil informieren zu können.