3D-Fernsehen kann zu Augenschmerzen, Schwindel oder Doppelbildern führen. Solche Beschwerden lassen sich manchmal verringern, wenn sich der Betrachter weiter weg vom Bildschirm setzt. Auch ein anderer Blickwinkel oder eine veränderte Bildschirmhelligkeit könnten helfen, erläutert Wolfgang Wesemann von der Höheren Fachschule für Augenoptik in Köln. Das 3D-Sehen fordere die Augen besonders heraus. Sinnvoll sei außerdem, flimmernde Leuchtstofflampen im Raum auszuschalten.
Halten die Beschwerden an, sollten Betroffene beim Augenarzt oder Optiker prüfen lassen, wie gut ihre Fähigkeit zum räumlichen Sehen ausgeprägt ist. Manchmal helfe eine besondere Brille, wenn beide Augen nicht gut genug zusammenarbeiten, rät das Kuratorium Gutes Sehen in Berlin.