Die Arbeitsgruppe Spielsucht der Berliner Charité hat dieses Suchtphänomen untersucht und eine Checkliste mit Alarmsignalen zusammengestellt:
- Betroffene können ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren, einschränken oder aufgeben.
- Dieses Verhalten hält an, selbst wenn es sich schlecht auf Familie oder Beruf auswirkt. Familie, Schule oder Job werden vernachlässigt, der Betroffene zieht sich aus seinem Privatleben zurück.
- Der Betroffene geht keiner anderen Aktivität außer Computerspielen nach und scheint in seinen Gedanken in der Spielewelt gefangen zu sein.
- Er wirkt unkonzentriert und abwesend.
- Er leidet unter Langeweile, Unruhe und wirkt depressiv, besorgt, ängstlich oder hat Wutausbrüche.
- Spielesüchtige essen oder schlafen nicht mehr richtig und lassen sich äußerlich gehen.
- Auch das Sexleben ist oft nicht mehr intakt.