„Mein Gehirn kann richtig gut arbeiten und man hat soviel gelesen, dass alles zusammenzupassen scheint auf eine Art und Weise, wie das mit 30 nicht möglich ist.“
Auch gemeinsam mit ihrem Ehemann und Kollegen Paul Auster genieße sie das Alter. „Unsere Tochter ist erwachsen und macht sich glücklicherweise großartig und wir sind hier in unserem Haus und arbeiten so vor uns hin, essen zusammen zu Abend, schauen uns danach Filme an und reden - es ist eine wunderbare, freie Zeit im Leben.“
Einen Nachteil sehe sie aber doch: „Man realisiert, dass man weniger Jahre vor als hinter sich hat. Das macht einem Feuer unter dem Hintern. Ich verschwende nur noch sehr wenig Zeit.“ Hustvedts neuer Roman „Die gleißende Welt“ erschien jetzt in Deutschland - und sie arbeitet bereits am nächsten.