Die Idee zum Wiederaufbau des in den 1960er Jahren erbauten Kinos entstand anlässlich von Vetters Doku „Das Herz von Jenin“ (2008) über einen palästinensischen Vater, der die Organe seines erschossenen Sohnes israelischen Kindern spendete. Im August 2010 konnte das renovierte Kino im Westjordanland wiedereröffnet werden. „Cinema Jenin“, Vetters mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichneter Film, feierte dort im April 2012 seine Premiere.
(Cinema Jenin, Israel/Deutschland 2012, 96 Min., FSK ab 6, von Marcus Vetter)