„Die Zahl der Rollen für Frauen hat sich seit 1946 nicht wirklich verbessert und es mangelt an Regisseurinnen“, sagte Davis dem US-Branchenblatt „Variety“ am Mittwoch. Sie verwies auf ihre 90er-Jahre-Filme „Thelma & Louise“ und „Eine Klasse für sich“ mit starken Frauenrollen, die damals einen neuen Maßstab setzten.
Bis heute seien Frauen im Filmgeschäft deutlich unterrepräsentiert, sagte Davis. In der Doku sollen Filmschaffende und Wissenschaftler zu Wort kommen und auch konkrete Maßnahmen für mehr Geschlechtergleichheit vorgestellt werden.
Davis ist mit ihrer gemeinnützigen Organisation „Geena Davis Institute on Gender in Media“ als Produzentin an Bord. Die Regie übernimmt Tom Donahue („Casting By“). Zunächst blieb unklar, ob die Doku einmal im Fernsehen oder Kino zu sehen sein soll.