Der zeitliche Druck habe eine präzise Planung erforderlich gemacht, schließlich sollte das Gerüst vor der Premiere (25. Juli) verschwunden sein. „Wir sind im zeitlichen und finanziellen Rahmen geblieben.“
Die Schäden am Gemäuer seien teils erheblich gewesen, sagte der Architekt Detlef Stephan. Nässe und Frost hätten deutliche Spuren hinterlassen. Die betroffenen Steine wurden restauriert oder ausgetauscht. Alleine 4500 neue Backsteine setzten die Arbeiter ein. Weil sich die Sanierungsarbeiten nach den Festspielzeiten richten mussten, sei das Gerüst sogar beheizt worden. So konnten die Handwerker auch im Winter arbeiten.
Im zweiten Bauabschnitt sollen ab Ende August die beiden Seitenwände und die Rückseite des Festspielhauses saniert werden.