Nur seiner Tochter sei das Stück schon einmal peinlich gewesen, als etwa 3000 Nachwuchs-Gitarristen auf einem Festival in England gleichzeitig den Refrain spielten: „Sie war bei diesem Festival mit ihrer Band dabei und fand es unangenehm, ausgerechnet das Lied ihres Vaters spielen zu müssen“, sagte der Rock-Veteran.
Ihm habe der Moment gefallen: „Die Besucher waren damals begeistert, und ich selbst habe mich köstlich amüsiert.“ Auf die Frage der „FAS“, wie häufig er „Smoke on the Water“ schon gesungen habe, antwortete Gillan: „Das kann ich nur überschlagen. Wir machen mit Deep Purple im Schnitt 150 Shows pro Jahr und haben den Song seit 44 Jahren im Repertoire. Da kommen - ohne meine Soloauftritte - 6600 Male zusammen.“
Er sei immer noch leidenschaftlicher Musiker: „Ich habe mehr als 500 Songs komponiert und weiß genau, dass ich nicht mein ganzes Leben lang Lieder über Frauen und schnelle Autos schreiben kann. Doch es ist schwer, mit etwas aufzuhören, was man stets mit viel Herzblut praktiziert hat.“