Die zweistündige Show war wie ein Dauer-Blitzschlag: Mit einer blendenden Lichtshow, ohrenbetäubenden Gitarrenriffen und atemberaubend lasziver Coolness brachte er die Zuschauer an den Rand einer positiven Reizüberflutung. Hits, wie „American Woman“ und „Where are we running“, „Fly away“ und „Are you gonna go my way“ feuerte er ohne großes Zwischenzeremoniell ab. Er hat ja auch genügend davon in petto.
Das Finale zog sich allerdings arg in die Länge: Zur letzten Nummer „Let Love Rule“ bahnte sich der Sänger einen Weg quer durch die Halle und kostete den Song dann bis zum Exzess aus. Bei den letzten Klängen nach 25 Minuten waren viele Fans schon auf dem Heimweg.