Bezirkssportanlage Gladbacher Straße: Sanierung im Zeitplan Edelstahl-Kampfbahn soll im Frühsommer fertig sein

Krefeld · Auf der Bezirkssportanlage laufen derzeit noch Arbeiten an der ehemaligen Hausmeisterwohnung und an den barrierefreien Toiletten.

Die Sanierung der Edelstahl-Kampfbahn ist weit fortgeschritten. Vor Ort trafen sich Martin Hiller, André Niehaus, Jasper Kahl, Stadtdirektor Markus Schön, Oliver Klostermann (Fachbereichsleiter Sport und Sportförderung) und Planer Andreas Wulf (v.l.) zur Baubesprechung.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die Sanierung der größten städtischen Bezirkssportanlage an der Gladbacher Straße soll bis Ende Mai 2025 abgeschlossen sein. Am 14. Juni ist die feierliche Eröffnung der komplett umgestalteten Edelstahlkampfbahn gemeinsam mit den Schulen und dort ansässigen Vereinen geplant.

Aktuell laufen noch Arbeiten an der ehemaligen Hausmeisterwohnung, die zu Vereinsräumen umgebaut wird. Auch an den barrierefreien Toiletten wird noch gewerkelt. „Hier geht ein besonderer Dank an die Leichtathletikabteilung des CSV Marathon, die schweren Herzens ihre Räume aufgegeben hat, um das notwendige barrierefreie WC unterbringen zu können“, betont Oliver Klostermann, Leiter des Fachbereichs Sport und Sportförderung. „Es ist wirklich großartig, wie sich diese in die Jahre gekommene Anlage in so kurzer Zeit verändert hat. Hier ist hochmoderne Sport-Infrastruktur entstanden, ohne den historischen Charme aufzugeben.“

Auf der Edelstahl-Kampfbahn trainieren und spielen rund 40 Fußballmannschaften, zahlreiche Leichtathleten und mehr als 2000 Schulkinder. Für all diese Nutzer stehen ab Juni zwei neue Kunstrasenspielfelder, ein Kleinspielfeld, eine Laufbahn für Kurz- und Langstrecke, zwei Weitsprunggruben und neue Anlagen für die Wurfdisziplinen zur Verfügung.

Eine beleuchtete Joggingstrecke führt rund um das Areal. Die Spielfelder wurden mit energieeffizienten Flutlichtmasten ausgestattet, die ihre erste technische Prüfung vor einigen Tagen bestanden haben. Das Gesamtvolumen für die Maßnahme liegt bei 5,3 Millionen Euro. Enthalten ist eine Bundesförderung von 2,2 Millionen Euro aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Red