„Darauf muss sich Willich mit Herz, Kopf und Hand einstellen“, sagt Christian Winterbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Anlässlich des „akuten Krankenhaus-Falls“ kommen die Grünen zu einem Mehr-Punkte-Programm. Die „Überrumpelung“ durch die Augustiner und die Bezirksregierung Arnsberg konterkariere die gute Willicher Lösung der dezentralen Unterbringung von Asylbewerbern. Für eine optimale „Willkommenskultur“, sei das Hospital nicht erste Wahl. Die Stadtverwaltung müsse daher seriöse Alternativen anbieten.
Sollte ein Alternativ-Gebäude nicht gefunden werden, sprechen sich die Grünen für eine befristete Nutzung des Krankenhauses bis zur Fertigstellung des JHQ in Mönchengladbach aus. Ähnlich hatte sich bereits die SPD geäußert.
Längerfristig fordern die Grünen den Ausbau des dezentralen Unterbringungsansatzes der Stadt. Auch auf dem Krankenhausgelände könnten einzelne Flüchtlingsfamilien unterkommen. Eine Örtlichkeit für Schulungen und Begegnungen im Zentrum von Alt-Willich könne ebenfalls im Hospital angesiedelt werden. Für die von der Stadt finanzierte Asyl-Sozialarbeit müssten weitere Mittel im Haushalt bereitgestellt werden. Red