Als sich die Polizisten näherten, eröffnete der 44-Jährige sofort das Feuer.
Anschließend floh er in die Treppenstraße und brachte sich um. In seinem Rucksack fanden die Beamten ein Sturmgewehr. Ermittlungen ergaben, dass der 44-Jährige bereits bewaffnete Raubüberfälle mit einer Maschinenpistole verübt hatte. Die Polizisten blieben unverletzt. Etwa 50 Beamte waren im Einsatz. Die Ermittlungen zur Motivlage des Täters dauern an. Bislang kann die Polizei keine Aussagen dazu machen. Eine zwölfköpfige Mordkommission hat in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Wuppertal die Ermittlungen aufgenommen.
Einsatzleiter Polizeioberrat Stefan Kronenberg erklärte dazu: "Es ist ein großes Glück, dass am heutigen Abend in Wuppertal keine Polizisten schwer verletzt oder getötet worden sind. Mein ausdrücklicher Respekt gilt den Kollegen, die täglich ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren."