Das teilte am Dienstag das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“ mit.
„Wir haben den grob schwachsinnigen Atommüllexport erfolgreich verhindert, aber die Atommüllentsorgung in Deutschland ist weiter ungelöst“, betonte der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“, Heiner Möllers. „Gorleben und Schacht Konrad sind als Endlager ungeeignet und Ahaus darf nicht zum Endlager werden.“
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte am Montag den umstrittenen Atommüll-Transport aus Ahaus nach Russland vorerst gestoppt. Der Zielort, die Wiederaufbereitungsanlage Majak im Ural, sei nicht in Betrieb, hieß es. Majak soll noch stärker radioaktiv verstrahlt sein als Tschernobyl, wo es 1986 zum Gau gekommen war. Daher warnen deutsche und russische Umweltschützer vor dem Transport.