„Es ging für uns in einem ersten Schritt darum zu verstehen, wie einzelne Baumarten auf extreme Trockenheit überhaupt reagieren“, erläuterte der Leiter des Thünen-Instituts für Waldökosysteme in Eberswalde (Brandenburg), Andreas Bolte. Das Bundesforschungsinstitut ist an dem Projekt beteiligt.
Fichten zum Beispiel reagierten sehr sensibel auf Trockenheit, Eichen wiederum seien resistenter. „Uns interessierte, warum dies so ist“, sagte Bolter. Einzelne Bäume sollen jetzt sogar mit Menschen kommunizieren. Per Messfühler und Sonden werden Vitalwerte gesammelt und per Computer ins Internet getwittert. Auf einer Tagung in Joachimsthal nordöstlich von Berlin präsentieren Forscher an einer Birke den Prototyp dieser Anlage.