Seit rund 15 Jahren sei das Werk Bocks in der Kunstwelt bekannt als kühne, geradezu waghalsige Synthese der unterschiedlichsten Genres wie Film, Aktion und Installation, sagte der Intendant der Bundeskunsthalle und Kurator der Ausstellung, Rein Wolfs. Bock sei Anführer einer Generation von Künstlern, die mit der Verschränkung der Medien, mit den Aktionen und mit der Performance arbeiteten.
Die Ausstellung versucht einen Überblick über das bisherige Werk von Bock, der in diesem Jahr auch auf der Biennale in Venedig vertreten war. Dabei werden ältere Arbeiten neu miteinander kombiniert und filmisch re-inszeniert. Schon gehaltene Vorträge werden in veränderter Form wiederaufgeführt. Ab Freitag wird bis zum Donnerstag nächster Woche während der laufenden Ausstellung inmitten der „Summenmutation“ ein neuer Film produziert, der dann in den verbleibenden Wochen auch gezeigt wird.