„Die Idee ist aus der Not entstanden. Ich wollte keine Wohnung, die mir ein Amt bezahlt. Aber ich wollte auch nicht mit dem Schlafsack unter der Brücke schlafen“, sagte Stolze der Deutschen Presse-Agentur.
Nun campiert er auf einem Firmenparkplatz in der Nähe des Deutzer Bahnhofs in Köln. Morgens reinige er für die Firma den Parkplatz, dafür dürfe sein Fahrrad-Wohnmobil dort stehen. „Ich bekomme sogar mein Frühstück ans Bett gebracht.“ Zwei Mitarbeiterinnen der Firma stellten ihm jeden Morgen Brötchen vor die Tür. Kaffee koche er sich auf seinem Gaskocher.
Auf das Mobil namens „Homer S 2015“ habe er Patent angemeldet, berichtete der gelernte Schlosser. Nach einem Herzinfarkt und der Entfernung eines Tumors am Hals habe er seinen Job verloren. Die Schulden häuften sich, schließlich konnte er die Miete für seine Wohnung nicht mehr zahlen und flog raus, wie Stolze schilderte.