Er wird ab März die zweitgrößte deutsche Landeskirche führen.
Der 54-jährige Theologe setzte sich in einer Stichwahl gegen die langjährige Vize-Präses Petra Bosse-Huber durch. Als dritte Kandidatin hatte sich die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Ellen Ueberschär, beworben. Der amtierende Präses Nikolaus Schneider geht nach zehn Jahren Amtszeit in den Ruhestand. Er bleibt noch bis 2015 Ratschef der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Die Wahl des bislang in der Öffentlichkeit eher unbekannten Rekowski stand unter dem Eindruck einer tiefen Vertrauenskrise in der Landeskirche. Die Kirche kämpft mit den Folgen eines millionenschweren Finanzdebakels um den kircheneigenen Dienstleistungsbetrieb bbz (Bad Dürkheim). „Die Aufgabe ist groß“, sagte Rekowski in einer ersten Reaktion. Er brauche auch die Unterstützung der Synode.