„In den Zwanzigern hatte ich immer das Gefühl, nicht genug Spaß zu haben. Ich litt unter dem Druck, ich müsste viel wilder sein, mehr Drogen nehmen und Sex auf keinen Fall in der Missionarsstellung zu haben, jedenfalls nicht mit Männern.“
Das soziale Netzwerk Facebook habe diesen Druck noch erhöht. „Horror. Facebook hat mir ständig gezeigt: Dein Leben ist nicht geil, nicht spaßig und nicht glamourös genug“, sagte Gerwig.
Deshalb habe sie sich nach ihrem Studium dort wieder abgemeldet. Sie habe auch keinen Twitter-Account. „Es geht, man kann auch den Stecker ziehen und verschwindet trotzdem nicht von dieser Welt“, sagte sie. Gerwig schaffte den Durchbruch mit „Greenberg“ (2010) und spielte in Woody Allens Film „To Rome with Love“ mit. Ihr neuer Film, die New-York-Komödie „Frances Ha“, läuft am 1. August im Kino an.