Der Lokführer erlitt einen Schock. Die rund 200 Passagiere des ICE von Hannover nach Dresden blieben unverletzt. Die Reisenden wurden mit einem Ersatzzug zum nächsten Bahnhof gebracht, wie die Bahn mitteilte. Von dort ging es mit Bussen weiter.
Die Strecke bei Köthen wurde für die Bergung des Zuges gesperrt. Die Bahn forderte einen speziellen Hilfszug an. Der Fernverkehr wurde umgeleitet, zudem setzte die Bahn Busse ein. Reisende müssen zumindest bis zum Nachmittag mit Behinderungen rechnen.
Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Das Unglück ereignete sich an einem halbbeschrankten Bahnübergang. Dort sperrt eine Schranke die Zufahrt zu den Gleisen, reicht aber nicht über die gesamte Straßenbreite.