Bei der ersten Wahl der Zahlen 6 aus 49 am 9. Oktober 1955 in Hamburg hatten Ausspielleiter Jürgen Klawitter und Notar Walter Kuckuck dem Publikum einen Kasten mit 49 Plexiglaskugeln präsentiert, aus dem das Waisenmädchen Elvira Hahn die ersten Gewinnzahlen zog.
In den Jahrzehnten darauf entwickelte sich das Spiel mit Glücksfee Karin Tietze-Ludwig schnell zum beliebtesten Spiel der Deutschen - auch wenn die Chancen auf den Hauptgewinn minimal sind: Die Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige mit Superzahl liegt nach Angaben von Lotto-Sprecher Bernhard Brunner bei 1:140 Millionen.
Die berüchtigte Zahl 13 brachte dabei den Spielern meist kein Glück: Keine andere Zahl wurde bislang so selten gezogen. Seit der ersten Lottoziehung im Jahr 1955 fiel sie 553 Mal aus der Trommel. Die 43 hingegen war am häufigsten richtig: Mit 654 Treffern steht sie auf Platz eins, wie die Staatliche Lotterieverwaltung Bayern zum Jubiläum mitteilte.
Lotto hat trotz der relativ geringen Chancen über die Jahre eine ganze Reihe Menschen reich gemacht: Beim Lotto 6 aus 49 wurden mehr als 4800 Spielteilnehmer zu Millionären. Den höchsten Einzelgewinn heimste im Oktober 2006 ein Krankenpfleger aus Nordrhein-Westfalen mit 37,7 Millionen Euro ein.