Sie sei daraufhin spurlos verschwunden. Die Polizei sei auf der Jagd nach dem Tier, hieß es.
Im ostafrikanischen Uganda kommt es seit Jahren immer häufiger zu Krokodil-Attacken. Grund sei vor allem die Überfischung der Gewässer, so Experten. „Die Tiere wissen nicht mehr, was sie fressen sollen und greifen deshalb Menschen an“, sagte Peter Ogwang von der Tierschutzbehörde Uganda Wildlife Authority (UWA) der Nachrichtenagentur dpa. Allein in diesem Jahr hätten Krokodile bereits 30 Menschen getötet.
Insgesamt konnten in den vergangenen zehn Jahren fast 80 Krokodile eingefangen und in Nationalparks umgesiedelt werden. Vielen gelang es aber später, in ihre Heimatgewässer zurückzukehren. Das größte jemals in Uganda gefundene Exemplar wog 1000 Kilogramm und soll nach UWA-Angaben bis 2005 mindestens 83 Menschen getötet haben.