„Die Zugspitze ist ein wichtiger Indikator für den Klimawandel in Bayern. Die Bohrung im Gipfelbereich der Zugspitze zeigt, dass es in den Alpen immer wärmer wird“, sagte Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) am Mittwoch zur Veröffentlichung der Studie.
Der Alpenraum reagiere besonders sensibel auf den Klimawandel, hieß es weiter. Schwinde der Permafrost in den Bergen, sei häufiger mit Steinschlag und Felsstürzen zu rechnen. In den vergangenen 100 Jahren ist die Temperatur in den Alpen demnach mit 1,5 Grad Celsius doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Eine Folge sind schmelzende Gletscher: In 20 bis 30 Jahren könnten bis auf den Höllental-Gletscher auf der Zugspitze alle bayerischen Gletscher verschwunden sein.