Beim alljährlichen Kanamara Matsuri, auf Deutsch Festival des metallenen Phallus, wurden in Begleitung von Shinto-Priestern ein großer Holz-Penis sowie zwei weitere Phalli auf tragbaren Schreinen durch die Straßen der Tokioter Nachbarstadt Kawasaki getragen. Dabei aßen die Besucher aus aller Welt auch phallusförmige Süßigkeiten.
Prostituierte baten damals die Götter um gute Geschäfte und Schutz vor Unterleibskrankheiten. Heute wünschen sich die Japaner beim Penis-Fest im Schrein Wakamiya hachimangu von den Göttern Fruchtbarkeit, eine sichere Geburt ihres Kindes sowie Schutz vor sexuellen Krankheiten.