Sie verpackten das Marihuana in unauffällige Fünf-Kilogramm-Päckchen und schickten die per Post an Privat- oder Firmenanschriften unter anderem in Berlin, München, Karlsruhe, Schweinfurt und Würzburg. Daneben habe es auch einige Kurierfahrten gegeben. Das Geschäft war nach einer Wohnungsdurchsuchung in München aufgeflogen. Schon vor der Großrazzia hatte die Polizei in München zwei junge Abnehmer festgenommen.
Die vier Drahtzieher wurden festgenommen. Sie agierten vom deutsch-niederländischen Grenzgebiet aus. Ein 31-Jähriger in Roermond lebender Deutscher habe die Drogen besorgt. Ein 36 aus Wassenberg sei für die Logistik zuständig gewesen, ein 26-jähriger aus Wegberg war den Ermittlungen zufolge für den Versand verantwortlich und ein 28 Jahre alter Mönchengladbacher kümmerte sich um die Finanzen.