„Ich brauche Pausen, um wieder Lust am Spielen zu entwickeln. Ende letzten Jahres war ich so ausgebrannt, dass ich neuen Input, neue Kraft brauchte“, sagte Haase. „Da ist schon oft ein Bedürfnis nach Normalität, nach einem ganz normalen Studentenleben.“
Ihr Durchhaltevermögen schätzt sie allerdings begrenzt ein: „Nach einem halben Jahr würde ich aber wahrscheinlich denken: Oh nee, ich will zurück ans Set!“ Vor zwei Jahren hatte sich Haase, in „Fack ju Göhte“ als prollige Jugendliche Chantal zu sehen, an der Freien Universität Berlin in Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft eingeschrieben.
Aber dann war sie nur zwei Mal da. „Es war auch naiv zu denken, dass ich das neben dem Drehen hinbekomme. Trotzdem habe ich da noch ein weinendes Auge. Weil ich das wirklich machen wollte - etwas, das ich nur für mich mache.“