Verletzt wurde demnach niemand. Die Helfer mussten zu rund 140 Einsätzen ausrücken. Der Flughafen Hamburg sagte nach Angaben einer Sprecherin mehrere Flüge ab.
Der Sturm riss auch in anderen Teilen Norddeutschlands Äste ab und Bäume um: Die Bahn stellte den Regionalverkehr zwischen Lüneburg und Lübeck vorübergehend ein, nachdem ein Baum auf die Gleise gestürzt war. Die stärkste Böe wurde mit 82 Kilometern pro Stunde (Windstärke neun) in Boizenburg an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern gemessen.
An den Messstationen des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg wurden jedoch keine besonders großen Regenmengen gemessen, wie ein Sprecher des DWD sagte. Maximal seien es 15 Liter je Quadratmeter gewesen. Das zeige, wie kleinräumig Gewitterzellen seien.