Ob das Kühlwerk tatsächlich Auslöser für die Erkrankungen ist, müssten weitere Untersuchungen zeigen. Die Anlage sei am Freitag heruntergefahren worden und werde erst nach einer gründlichen Desinfektion wieder in Betrieb genommen.
Bislang seien 24 Menschen an einer durch Legionellen verursachten Lungenentzündung erkrankt. Bei drei dieser Patienten konnten Legionellen im Bronchialsekret direkt nachgewiesen werden. Somit bestehe nun die Chance, einen genetischen Fingerabdruck des Erregers zu erstellen und diesen mit den Proben aus dem Kühlwerk abzugleichen. Bei den anderen 21 Patienten wurden die Legionellen indirekt über Antikörper im Blut nachgewiesen.