Die Patienten können trotz des Kopfhörers aber weiter hören, was der Zahnarzt sagt, berichten Wissenschaftler mehrerer Londoner Universitäten. Lediglich der hohe, im Wortsinn bohrende Klang werde herausgefiltert.
Das Prinzip ist unter dem Namen Antischall bekannt: Ein Mikrofon nimmt die Außengeräusche auf, eine Elektronik erzeugt eine möglichst genau entgegengesetzte Schallwelle. Beide gemeinsam sollen sich nach dem physikalischen Prinzip der Interferenz auslöschen. Die Patienten sollen während der Behandlung ihre eigene Musik hören können.
Die Entwickler suchen nun nach einem Partner aus der Wirtschaft zur Weiterentwicklung und Vermarktung. Für den Einsatz in Flugzeugen oder lauten Umgebungen gibt es bereits kommerzielle Produkte.