Dies gelte trotz der Tatsache, dass es auch in absehbarer Zukunft keine „eigene Mondmission“ der Deutschen oder der Europäer gebe. Daher setze die DLR weiter auf Kooperation mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa, sagte Reile zur Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit der Nasa am Mittwoch. Vor allem für die geologischen Forschung sei der Mond von größter Bedeutung, fügte DLR-Chef Johann-Dietrich Wörner hinzu.
Bei der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit gehe es auch um die gemeinsame Entwicklung von Raumfahrtzeugen und Forschungsraketen. Deutsche Universitäten und Forschungseinrichtungen werden davon profitieren, versprach Wörner. Die Entwicklung eines eigenen europäischen Raumvehikels für die bemannte Raumfahrt stehe aber derzeit und in naher Zukunft nicht zur Debatte, signalisierte Wörner. Dazu reiche das Geld nicht.