Neun von zehn Urmenschen seien Rechtshänder gewesen und dieses Verhältnis habe sich bis heute erhalten. Menschen hatten demnach schon vor 500 000 Jahren spezialisierte Hirnhälften, schlussfolgern die Forscher um David Frayer von der University of Kansas. Bei Menschenaffen gebe es dagegen keine Dominanz von rechts oder links.
Die Forscher hatten Menschenfossilien aus Atapuerca in Spanien untersucht. Die Studie ist im Fachjournal „Laterality: Asymmetries of Body, Brain and Cognition“ veröffentlicht.