Wowereit war von 2001 bis 2014 Regierungschef von Berlin. Sein Mann habe erst gefürchtet, ihm würde langweilig. „Aber wir haben uns da gut eingeschaukelt“, sagte der SPD-Politiker. Man müsse mit seinem alten Leben abschließen. Wenn er immer noch zu sehr an dem Amt hängen und ständig abwägen würde, ob der Rücktritt richtig oder falsch gewesen sei, „würde ich sicher unruhig werden“.
Bei wichtigen Entscheidungen denke er schon, da hätte er auch ganz gerne noch mal mitgemischt, sagte Wowereit. Als Beispiel nannte er die Flüchtlingsfrage.
Der Ex-Regierungschef sagte auch, dass er und sein Mann heute regelmäßig kochen und Gäste zu sich nach Hause einladen. Am Tisch säßen dann ganz verschiedene Menschen - etwa Vicky Leandros, Thomas Gottschalk und Modedesigner Michael Michalsky. Das neueste Rezept, das er ausprobiert hat? „Schweinemedaillons in Morchel-Sahne-Soße.“