Nach Angaben der ETA werden auch „Tausende“ Sympathisanten der Gruppe erwartet. Alle Waffen, die man besessen habe, seien nun „in den Händen der Zivilgesellschaft“, hieß es in einem Brief der ETA an den britischen Sender BBC. Die Zivilgesellschaft habe die „politische und technische Verantwortung der Entwaffnung übernommen“. Wie die Übergabe genau verlaufen soll, blieb vorerst unklar.
Die Separatistenorganisation führte in Spanien jahrzehntelang einen blutigen Kampf für ein unabhängiges Baskenland. Sie tötete mehr als 800 Menschen. 2011 verkündete sie ihren Gewaltverzicht und seither verübte sie keine Anschläge mehr. Sie gab jedoch bisher weder ihre Waffen ab noch löste sie ihre Strukturen im Untergrund auf.